Flexible Magnetbänder

Aus der Firmengeschichte:
1956 – Erfindung und Herstellung des ersten flexiblen Dauermagneten unter Verwendung isotropen Bariumferrits.

Wie war das damals…
„Kind im Kühlschrank erstickt“ – bis Mitte der 50er Jahre häufig in Zeitungen zu lesen. Wie auch mochten sich die bedauernswerten Geschöpfe befreien, wenn niemand ihr Klopfen hörte und die Kühlschranktür von innen nicht zu öffnen war?

So wandte sich ein amerikanischer Elektrokonzern an Max Baermann. Und bald flogen fünf Muster eines erprobungstüchtigen Magnet-Sicherheitsverschlusses nach USA. Kurz darauf fiel dem Kölner Konstrukteur eine noch bessere Lösung ein. Binnen weniger Wochen entwickelte er den flexiblen Magnetgummi: In eine Hohlkörperdichtung ist ein flexibles Magnetband eingeschoben, welches vom Stahlblech des Schrankgehäuses fest angezogen wird. Die General Tire and Rubber Comp. erhielt Generallizenz für dies verblüffend einfache System; billiger als ein Schloss, dichtet es besser ab, erspart jegliches Nachstellen. Heute ist jedes nennenswerte Kühlschrankfabrikat der Welt mit diesem Magnetbandverschluss ausgestattet.

(Auszug aus „Die westdeutsche Wirtschaft und ihre führenden Männer“ Nordrhein Westfalen, Teil III von 1975)

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